Ratgeber

Lieferanten­dokumente, Allergene, Rück­verfolgbarkeit: Bürokratie im Wareneinkauf schlank halten

Kochen können Ihre Teams. Woran die Zeit hängt, ist oft das Drumherum: Allergenlisten pflegen, Datenblätter suchen, im Rückruffall nachweisen können, woher eine Charge stammt. Diese Dokumentationspflichten lassen sich nicht abschaffen, denn sie schützen Ihre Gäste und Sie selbst. Man kann sie aber schlank halten. Dieser Ratgeber zeigt, welche Nachweise im Lebensmitteleinkauf ohnehin nötig sind, warum viele kleine Bezugsquellen die Bürokratie vervielfachen und wie der richtige Lieferant den Aufwand spürbar senkt.

Welche Nachweise Sie ohnehin brauchen

Drei Dinge begegnen jedem, der in der Gemeinschaftsverpflegung einkauft und kocht:

Allergenkennzeichnung. Für lose abgegebene Speisen, also die klassische Ausgabe in Kantine, Kita, Schule oder Pflegeheim, müssen die wichtigsten Allergene ausgewiesen werden. Der Gesetzgeber benennt 14 kennzeichnungspflichtige Hauptallergengruppen, darunter glutenhaltiges Getreide, Milch, Eier, Fisch, Erdnüsse, Schalenfrüchte, Soja, Sellerie und Senf. Grundlage dafür sind die Angaben der Hersteller zu jedem einzelnen Produkt. Ohne verlässliche Lieferanten­daten lässt sich eine korrekte Allergenauskunft gar nicht erstellen.

Rückverfolgbarkeit. Im Lebensmittelrecht gilt das Prinzip „eine Stufe vorwärts, eine Stufe zurück": Sie müssen belegen können, von welchem Lieferanten eine Ware stammt (und, je nach Betrieb, an wen sie weitergegeben wurde). Im Rückruf- oder Beanstandungsfall zählt dann jede Minute. Wer seine Lieferscheine und Chargeninformationen geordnet hat, kann sofort Auskunft geben, statt in Ordnern zu wühlen.

Produktspezifikationen und Datenblätter. Zu jedem Artikel gehören Angaben zu Zusammensetzung, Zusatzstoffen, Nährwerten und Haltbarkeit. Sie sind die Basis für Allergenauskunft, Speiseplanung und, in der Pflege, für die Umsetzung von Kostformen und Qualitätsvorgaben.

Diese Nachweise gehören zu einem funktionierenden Hygiene- und Sicherheitskonzept. Führen müssen Sie sie in jedem Fall. Offen ist nur, wie viel Arbeit sie machen.

Warum viele kleine Quellen die Bürokratie vervielfachen

Wie groß der Aufwand wird, hängt an der Zahl der Bezugsquellen. Jede bringt ihre eigene Dokumentation mit, in eigenem Format, an eigener Stelle und mit eigenem Stand. Wer beim Discounter, beim Abholmarkt, bei zwei Großhändlern und beim Erzeuger um die Ecke einkauft, muss für jedes Produkt aus jeder Quelle die Datenblätter beschaffen, zusammenführen und aktuell halten. Ändert ein Hersteller die Rezeptur, kann sich die Allergenangabe ändern, und Sie müssen es mitbekommen.

Das ist der stille Preis der Zersplitterung. Über viele Quellen wird der Einkauf selbst aufwendiger (dazu der Ratgeber Fachkräftemangel in der Pflegeküche: Wie schlanker Einkauf das Team entlastet), und die Nachweisführung vervielfacht sich mit jeder zusätzlichen Quelle. Umgekehrt gilt: Je stärker Sie den Bedarf bündeln, desto überschaubarer wird die Doku.

Wie ein Lieferant mit sauberer Doku die Last senkt

Ein leistungsfähiger Lieferant für die Gemeinschaftsverpflegung liefert die Dokumentation gleich mit, und zwar strukturiert, digital abrufbar und aktuell gehalten. Das nimmt Ihnen den mühsamsten Teil ab:

Ein Format statt vieler. Produkt- und Allergendaten aus einer Hand, einheitlich aufbereitet, statt aus einem Dutzend Quellen zusammengesucht.

Aktualität ohne Nachlaufen. Ändert sich eine Spezifikation, wird sie zentral gepflegt. Sie müssen nicht jedem Hersteller einzeln hinterhertelefonieren.

Saubere Belege für die Rückverfolgbarkeit. Lieferscheine und Chargeninformationen laufen geordnet auf, was im Prüf- oder Rückruffall Gold wert ist.

Der Weg zu weniger Bürokratie führt also über dieselbe Entscheidung, die auch beim Preis hilft: den Bedarf über einen verlässlichen Hauptlieferanten zu bündeln, statt ihn über viele kleine Quellen zu streuen. Welche Beschaffungswege es grundsätzlich gibt, vergleicht der Ratgeber Lebensmitteleinkauf im Pflegeheim.

Ein Wort in eigener Sache

EKG Lebensmittel führt zu dieser Bündelung und damit zu besseren Preisen und schlankerer Dokumentation. Auch als kleiner Betrieb kaufen Sie als Teil einer Gemeinschaft ein, die insgesamt über 800.000 € Einkaufsvolumen pro Jahr bündelt. Lebensmittel beziehen Sie zu Großkunden-Konditionen bei einem führenden deutschen Lebensmittellieferanten mit breitem Gemeinschaftsverpflegungs-Sortiment, der die Produkt- und Allergen­dokumentation strukturiert bereitstellt. Ihre Küche behält die gewohnten Abläufe und dieselbe Versorgungssicherheit. Statt vieler Zettelquellen hat sie einen Lieferanten mit sauberer Doku, zu einem besseren Preis.

Die Mitgliedschaft ist kostenfrei, es fallen weder Aufnahmegebühr noch Beiträge an. Es gibt keine Mindestlaufzeit, und Sie können mit zwei Wochen Frist zum Quartalsende kündigen. Die Anlage bei unserem Partnerlieferanten übernehmen wir. Voraussetzung ist eine ausreichende Bonitätsprüfung durch den Lieferanten. Wir nehmen nur drei neue Betriebe pro Monat auf, weil wir jede Aufnahme persönlich begleiten – von der Anlage bis zur ersten Bestellung.

Was das für Ihren Betrieb bedeutet, lesen Sie auf unserer Seite Einkaufsgemeinschaft für Caterer & Großküchen. Oder Sie stellen direkt eine kostenfreie, unverbindliche Anfrage über das Kontaktformular.

Wir rechnen es Ihnen vor

Das Formular dauert zwei Minuten. Wir melden uns innerhalb von ein bis zwei Werktagen und rechnen Ihnen vor, was Ihr Betrieb sparen kann. Danach entscheiden Sie.

Ihre Anfrage liest Rupert Teske, Geschäftsführer der RD Einkaufsmanagement GmbH.

Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeiten. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Oder direkt per E-Mail: info@ekglebensmittel.de